Wahlmann: Glandorfs Förderantrag zur Dorfentwicklung jetzt im Ministerium

Wie die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Wahlmann erfuhr, liegt der Antrag der Gemeinde Glandorf für Fördermittel zur Dorfentwicklung nun im Landwirtschaftsministerium. Damit ist der Antrag einen Schritt weiter. Aus der Region Osnabrück gibt es starke Konkurrenz.
Wahlmann: „Trotz der starken Konkurrenz in der Region Osnabrück hoffe ich sehr, dass auch Glandorf in das Landesprogramm zur Dorfentwicklung aufgenommen wird. Die Gemeinde benötigt dringend Fördergelder zur ländlichen Entwicklung, da sie als landwirtschaftlich geprägte Gemeinde besonders vom Strukturwandel betroffen ist.“

Das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems berichtete der Abgeordneten, dass die ersten Anträge bereits geprüft wurden und die Ergebnisse nun dem Landwirtschaftsministerium vorliegen. Unter den 30 bisher vorliegenden Dorfentwicklungsanträgen für die Region Weser-Ems stammen allein sechs aus der Region Osnabrück. Die Konkurrenz ist stark. Es geht um Gelder zur Dorfentwicklung, die aus dem Topf der Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE) kommen.

Generell hoffe die Abgeordnete auf eine starke Berücksichtigung der Region Osnabrück nach fairen Maßstäben. „Glandorf ist eine unglaublich engagierte Gemeinde“, lobt Wahlmann. „Die Bürgermeisterin Dr. Heuvelmann hat bereits in den letzten Jahren einige Projekte angestoßen, die dem Strukturwandel nachkommen: Die Ortskernentwicklung, die Werkstätten Jung- und Altsein in Glandorf und den öffentlichen Dialog ‚Land und Wirtschaft‘. Eine Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm würde diese Bemühungen der Gemeinde unterstützen.“

Seit 1980 wurde Glandorf nicht mehr in das Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen. Die Anzahl der neu aufzunehmenden Dörfer im Landesprogramm erfolgt ressourcenorientiert: Je nachdem, wie viele Anträge bis zum 15. Februar noch eingehen und wie viele Mittel für diese notwendig sein werden, entscheidet sich, ob Glandorf dabei ist.

Die endgültige Entscheidung seitens des Ministeriums fällt noch im März, so Wahlmann. Daumendrückend hofft die Landtagsabgeordnete, dass der Minister Meyer dann auch Glandorf auf dem „Zettel“ hat.