Wahlmann und Hothnaier machen sich gemeinsam für den Radweg an der L94 stark

 

In Sachen Radweg an der L 94 hat sich der Vorsitzende der Glandorfer Verkehrswacht, Reinhold Hothnaier, nun Verstärkung aus dem Niedersächsischen Landtag ins Boot geholt: Die Hasberger Landtagsabgeordnete Kathrin Wahlmann unterstützt die Forderungen nach einer Sanierung des Radwegs an der Verbindungsstraße zwischen Glandorf und Bad Laer.

In einem gemeinsamen Ortstermin konnte Wahlmann sich einen persönlichen Eindruck von den Schäden am Radweg verschaffen. Wahlmann: „Die Schäden sind an einigen Stellen tatsächlich gravierend und gefährlich. Gerade im Dunkeln sind die Abbrüche und Risse in den Betonplatten leicht zu übersehen. Hier muss dringend etwas geschehen – und zwar, bevor der erste Unfall passiert.“ Wahlmann hatte sich bereits vor einigen Wochen beim Land Niedersachsen nach den Chancen auf eine Radwegsanierung erkundigt.

Reinhold Hotnaier und Kathrin Wahlmann (MdL) am Radweg an der L94.
Reinhold Hotnaier und Kathrin Wahlmann (MdL) am Radweg an der L94.

Die Reaktion aus dem zuständigen Wirtschaftsministerium und der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) sind bislang jedoch zurückhaltend. Laut NLStBV ist die Verkehrssicherheit nicht akut gefährdet. Selbstverständlich bestehe für den Fahrradfahrer bei diesem alten Betonradweg ein anderer Fahrkomfort auf als auf einem Radweg mit Asphaltbefestigung. Die Fugen zwischen den Betonplatten seien für den Radfahrer spürbar, dadurch entstehe vielleicht der Eindruck einer stärkeren Unebenheit. Die Rissbilder und die Flickstellen gerade im vorderen Bereich des Radweges trügen zu diesem Eindruck bei und schmälerten den Fahrkomfort weiter. Der Zustand dieses Radweges werde fortlaufend beobachtet, um bei Notwendigkeit eine partielle Instandsetzungsmaßnahme durchzuführen. Auftretende Gefahrstellen würden, wie in der Vergangenheit auch geschehen, selbstverständlich durch die Straßenmeisterei sofort beseitigt.

Dem Verkehrswachtvorsitzenden Reinhold Hothnaier genügt dies nicht. Er fordert das Land auf, die Schadstellen am Radweg unverzüglich zu beheben. „Die Abbrüche führen zu scharfen Kanten mit teilweise 7 oder 8 cm Höhenunterschied. Hier sind Stürze für Radfahrer und Fußgänger vorprogrammiert“, so Hothnaier.

Gemeinsam mit Kathrin Wahlmann fordert er das Land auf, den Zustand des Radweges noch einmal eingehend zu überprüfen und den Radweg in einen verkehrssicheren Zustand zu versetzen.