Kurmittelhaus und Schule auf Wunschliste ganz oben

 

Informationsbesuch der Landtagsabgeordneten Kathrin Rühl 

hmd Bad Laer. Für die Oberschule Kommunikationsinfrastruktur, für das Kurmittelhaus Fördermittel: Auf der „Wünsch-dir-was-Liste“ von Bad Laer stehen die beiden Punkte oben. Naheliegend, dass Bürgermeister Holger Richard für das Gespräch mit Landtagsmitglied Kathrin Rühl diese Themen auf die Tagesordnung gesetzt hatte.

Treffen in der Geschwister-Scholl-Schule: Unser Foto zeigt (von links) Bürgermeister Holger Richard, Schulleiter Wolfgang Saltenbrock, Kathrin Rühl und Holger Nestler. (Foto: Müller-Detert)
Treffen in der Geschwister-Scholl-Schule: Unser Foto zeigt (von links) Bürgermeister Holger Richard, Schulleiter Wolfgang Saltenbrock, Kathrin Rühl und Holger Nestler. (Foto: Müller-Detert)

Rühl besucht derzeit die Gemeinden und Städte ihres Wahlkreises und machte am Freitag Station in Bad Laer. Bei der „Bürgermeister-Tour“ möchte sie aktuelle Themen in Erfahrung bringen – womit Richard und SPD-Ratsmitglied Holger Nestler dienen konnten. So hoffen sie auf Unterstützung des Landes bei der Sanierung des Solevitals. Ähnliches gilt für die Kommunikationsinfrastruktur der Geschwister-Scholl-Schule, wo die Gemeinde das sogenannte Lernhausmodell umsetzt.

Der Hintergrund: Bei der geplanten Renovierung der Aula hatte die Gemeinde festgestellt, dass das Gebäude der Oberschule einsturzgefährdet war. Es folgte aber nicht nur ein Neubau, sondern auch die Umsetzung  eines modernen pädagogischen Konzepts, das Schulleiter Wolfgang Saltenbrock der Besucherin vorstellte. Ein Aspekt ist, dass es nicht mehr enge Klassenzimmer gibt, sondern offene Räume für die gesamten Jahrgänge.

Und auch für die Lehrer hat sich einiges verändert, da Teamräume für die jeweiligen Jahrgänge eingerichtet wurden. Die Arbeit vereinfachen sollen zudem die gewünschten modernen Kommunikationsmittel. Rühl war von dem Konzept, die inhaltliche Arbeit mit der baulichen Ausgestaltung zu verbinden, angetan: „In der Form habe ich das im Landkreis noch nicht gesehen, dass eine besondere Umgebung für Schüler und Lehrer geschaffen wird.“

Richard informierte bei dem Besuch der Landespolitikerin aber nicht nur, sondern nutzte das Treffen auch, um Vorhaben in der Schulpolitik in Erfahrung zu bringen. So wollte der Bürgermeister wissen, ob die neue Landesregierung die Oberschulen abschaffen werde. Das verneinte Rühl: Rot-Grün wolle zwar die Gründung von Gesamtschulen vereinfachen. Doch sollen keine bestehenden Schulen abgeschafft werden, die gut funktionieren, erklärte sie.

(Quelle: Artikel aus der Neuen Osnabrücker Zeitung – Ausgabe Südwest – Seite 22 – vom 13. Mai 2013)