Kathrin Wahlmann bewirbt sich erneut um Landtagsmandat

Die Hasberger SPD schickt die amtierende Landtagsabgeordnete Kathrin Wahlmann erneut ins Rennen um die Landtagskandidatur für den Wahlkreis 76 (Georgsmarienhütte). Einstimmig nominierten die Hasberger Genossinnen und Genossen die 39-jährige Juristin zur Kandidatin für die Wahlkreiskonferenz der SPD, die am 20.02.2017 in Hagen a.T.W. stattfinden wird.

Kathrin Wahlmann (MdL) vor dem Rathaus in Hasbergen.
Kathrin Wahlmann (MdL) vor dem Rathaus in Hasbergen.

Kathrin Wahlmann, die zuvor Richterin am Landgericht Bielefeld war, gehört dem Niedersächsischen Landtag seit 2013 an. Dort wurde sie im vergangenen Jahr zur Sprecherin der Weser-Ems-Gruppe der SPD-Fraktion gewählt. Sie ist außerdem Vorsitzende des Unterausschusses für Justizvollzug und Straffälligenhilfe, stellvertretende rechtspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und Mitglied im Unterausschuss für Verbraucherschutz. Im aktuell tagenden Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung islamistischer Bedrohungen in Niedersachsen hat sie den stellvertretenden Vorsitz inne.

Kathrin Wahlmann ist bereits seit über 20 Jahren Mitglied im Rat der Gemeinde Hasbergen; sie wurde mit 19 Jahren erstmalig in den Gemeinderat gewählt. Aktuell ist sie dort Ratsvorsitzende und Vorsitzende des Finanzausschusses.

Von 2006 bis 2016 war sie Kreistagsabgeordnete im Landkreis Osnabrück.

Darüber hinaus ist Wahlmann stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD Osnabrück-Land und Mitglied im geschäftsführenden Bezirksvorstand der SPD Weser-Ems.

Kathrin Wahlmann lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Hasbergen.

In einem Brief an die Mitglieder ihres Wahlkreises warb Wahlmann erneut um Unterstützung. So schrieb sie unter anderem:

„Ich freue mich sehr, dass mein Ortsverein Hasbergen mich einstimmig nominiert hat, erneut als Kandidatin für Euch ins Rennen um den Wahlkreis Georgsmarienhütte zu gehen.

Gemeinsam haben wir in den letzten vier Jahren viel für Niedersachsen und das Osnabrücker Land erreicht.Im Landtagswahlkampf 2013 haben viele von Euch mich tatkräftig unterstützt, haben mit mir gemeinsam bei Minusgraden an Infoständen gestanden und mich auf Hunderten von Hausbesuchen begleitet.

Nach meiner Wahl in den Niedersächsischen Landtag habe ich viel daran gesetzt, Euch und den Menschen hier vor Ort wiederum einiges zurückgeben zu können.

Ich verstehe mich einerseits als Mittlerin und Sprachrohr des Osnabrücker Landes in Hannover und konnte mithilfe unserer rotgrünen Landesregierung zahlreiche Zuschüsse generieren, Institutionen erhalten und Prozesse anstoßen. Darüber hinaus standen mein Büro und ich Euch mit jeglichen Informationen, Rat, Unterstützung und unseren Kontakten zu den handelnden Akteuren in Hannover stets zur Verfügung – dies haben viele von Euch auch rege genutzt.

Andererseits verstehe ich mich aber auch als Landespolitikerin in Hannover. Als solche habe ich an richtungsweisenden Gesetzesvorhaben in sämtlichen Politikbereichen mitgewirkt – über die Abschaffung der Studiengebühren, die Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren, die Stärkung des gesamten Bildungsbereiches, die Bewältigung der Flüchtlingssituation, die sanfte Agrarwende, die Abkehr von Gorleben als Atommüllendlager, das Tariftreue- und Vergabegesetz, die Erleichterung der direkten Demokratie, viele Regelungen im Rahmen von innerer Sicherheit und Justiz und die Schaffung einer Pflegekammer bis zu den Haushaltsgesetzen eines jeden Jahres, in dem das Geld des Landes Niedersachsen möglichst gerecht zu verteilen war.

Ich bin der Meinung, dass wir in Niedersachsen bislang gute Arbeit geleistet haben. Auch wenn noch einiges vor uns liegt, haben wir bereits in den letzten vier Jahren ein gutes Stück mehr soziale Gerechtigkeit geschaffen.

Diese Arbeit möchte ich gerne weiterführen. Ich bitte Euch dafür um Eure Unterstützung. Auf meine Unterstützung bei Eurer Arbeit vor Ort dürft Ihr auch weiterhin zählen.“

Eine weitere Bewerbung um die Landtagskandidatur liegt der SPD bislang nicht vor.